Rettung studieren?! Eine Programmanalyse zum Status Quo von (Weiter-)Bildungsformaten und -angeboten an deutschen Hochschulen für nicht-ärztliche Rettungsdienstmitarbeitende
DOI:
https://doi.org/10.25974/gjops.v2i1.55Schlagworte:
Weiterbildung an Hochschulen, Rettungswissenschaften, Durchlässigkeit, Wissenschaftliche Weiterbildung, Bildung RettungsdienstAbstract
Hintergrund, Fragestellung:
Vor dem Hintergrund, dass viele Notfallsanitäter:innen u. w. nicht-ärztliche Rettungsdienstmitarbeitende nicht über eine schulische Hochschulzugangsberechtigung verfügen, gewinnen Fragen der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung zunehmend an Bedeutung. Zielstellend soll daher die Bildungslandschaft im rettungsdienstlichen Kontext an deutschen Hochschulen transparent gemacht werden.
Methodik:
Für die Analyse rettungsdienstlicher und rettungswissenschaftlicher Weiterbildungsformate sowie -angebote an deutschen Hochschulen wurde eine Programmanalyse realisiert
Ergebnisse:
Von den insgesamt 28 erfassten (Weiter-)Bildungsangeboten konnten insgesamt zwei Zertifikatsangebote, 20 Bachelor- und sechs Masterstudienangebote identifiziert werden.
Diskussion:
Die Analyse zeigt, dass insbesondere im Bereich der Bildungsangebote unterhalb des Bachelorabschlusses, wie Zertifikate, Microcredentials oder Weiterbildungskurse, die Potenziale für eine durchlässige rettungsdienstbezogene bzw. rettungswissenschaftliche Bildungslandschaft keinesfalls ausgeschöpft sind.
Fazit:
Um (nicht nur) für Zielgruppen Transparenz über (Weiter-)Bildungsformate und -angebote an deutschen Hochschulen herzustellen, empfiehlt es sich, die Gesamtheit der Bildungsangebote an Hochschulen auf einer hochschulübergreifenden Plattform, wie beispielsweise hoch & weit, und damit über die jeweiligen Hochschulwebsites hinaus darzustellen.
Downloads
Veröffentlicht
Lizenz
Copyright (c) 2025 Prof.in Dr.in Sandra Tschupke, Prof.in Dr.in Ilka Benner, Stina-Katharina Treseler M.A.

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International.
Wir publizieren Open Access unter der Creative Commons Lizenz BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/?ref=chooser-v1)
Inhalte dürfen (auch kommerziell) weiterverbreitet und weiterverarbeitet werden, sofern die Verwendung unter Nennung der ursprünglichen Quellenangabe sowie unter gleichen Lizenzbedingungen erfolgt.